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Historische Bilder - Düsseldorf Hauptbahnhof
Fotos aus dem Stadtarchiv Düsseldorf ,mit freundlicher Genehmigung vom Stadtarchiv Düsseldorf

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Benrath
Hauptbahnhof
Der Bergisch-Märkische Bahnhof
Der Hauptbahnhof hatte zwei Vorgängerbahnhöfe, die sich nicht weit voneinander entfernt auf dem Gebiet des heutigen Graf-Adolf-Platzes befanden.
Beide Bahnhöfe und die dazugehörigen Strecken befanden sich in privater Hand:
1. Der Bergisch-Märkische Bahnhof der Elberfelder Eisenbahngesellschaft als Durchgangsbahnhof an der in Ost-West-Richtung verlaufenden Eisenbahnstrecke von Elberfeld zum Bahnhof Rheinknie
2. Der Köln-Mindener Bahnhof der Köln-Mindener-Eisenbahngesellschaft, südöstlich des Bergisch-Märkischen Bahnhofs als Kopfbahnhof, in dem die Abzweigungen von der in Süd-Nord-Richtung verlaufenden Bahnstrecke Köln–Duisburg endeten


Bergisch Märkischer Bahnhof 1889/1890

Abbruch des Bergisch Märkischer Bahnhofes

Der Central Personenbahnhof

Sowohl der Bergisch-Märkische als auch der Köln-Mindener Bahnhof standen der Stadterweiterung nach Süden, dem Bau der Friedrichstadt, im Wege.
Mit der Zusammenlegung von Bahnhöfen und Strecken nach der Verstaatlichung der rheinisch-westfälischen Eisenbahngesellschaften zwischen 1879 und 1882 entstand der Neubau des Zentralbahnhofs.
Im Zuge des Neubaus entstanden der Wilhelmsplatz als Vorplatz zum Hauptbahnhof (Konrad-Adenauer-Platz), die Bismarckstrasse, die Immermannstrasse und die heutige Friedrich-Ebert-Strasse.
Zugleich wurde mit dem Aufbau der Friedrichstadt die heutige Graf-Adolf-Strasse an den neuen Hauptbahnhof herangeführt, an Stelle der beiden alten Bahnhöfe entstand der heutige Graf-Adolf-Platz.
Der Hauptbahnhof hat 12 Gleise auf 6 Bahnsteigen, die vier mittleren Gleise sind als Kopfgleise ausgeführt.
In der Mitte der Kopfbahnsteige befinden sich die Wartesäle der 2. Klasse. Die Wartesäle der 1. Klasse sind im Empfangsgebäude untergebracht.


Bau des neuen Central-Personenbahnhofs 1890

Central-Personenbahnhof
mit Wilhelmsplatz, 1905

Central Personenbahnhof , 1902


Am Bahnsteig, 1910


Fahrkartenschalter 1902

Der Umbau 1932-1936

Der Wilhelminische Bau erwies sich im Laufe der zwanziger Jahre als zu klein und nicht mehr zeitgemäß.

Im Jahre 1930 bekamen die Architekten Krüger und Behne im Rahmen des 1929 ausgeschriebenen Architekturwettbewerbs den Auftrag, den neuen Hauptbahnhof zu gestalten.
In den Jahren 1932 bis 1936 erfolgte der Abriss und der Neubau des neuen Bahnhofs.

Wie auch später, beim Umbau 1978, wurde der Umbau zum neuen Hauptbahnhof "unter rollendem Rad" vollzogen. Es enstanden nach und nach das neue Bahnhofsgebäude mit dem Uhrenturm, der auch als Wasserturm für die Dampflokomotiven diente, und die neue Gleishalle.
Die Kopfbahnsteige und der Wartesaal gehörten damit der Vergangenheit an.
Der Bahnhof wurde auf insgesamt 18 durchgehende Gleise erweitert.


Bau des Uhrenturms, 1932/33


Bau des Uhrenturms, 1932/33


Stahlgerüstaufbau, 1933/34


Stahlgerüstaufbau 1934


Stahlgerüstaufbau 1934


Ausbau, 1934


Abriss der alten Haupthalle 1935


Haupthalle und Nordflügel 1935


Der neue Hauptbahnhof, 1937


Haupthalle 1936


Südhalle, 1937

Kriegszerstörung und Wiederaufbau, 1942 - 1959

Die Bauweise aus Stahlskelett hat verhindert, daß das Bahnhofsgebäude vollständig zerstört wurde. Beim schweren Luftangriff in der Nacht vom 11. zum 12. September 1942 erhielt der Hauptbahnhof mehrere Volltreffer.
Die Gleishalle wurde vollständig zerstört, ebenso das dahinterliegende Oberbilker Stahlwerk, sowie die Strassenzüge vom Wilhelmsplatz bis in die Innenstadt.
Direkt nach dem Krieg begann der notdürftige Wiederaufbau, die letzten Arbeiten wurden 1959 abgeschlossen.


Luftbild 1942


Hauptbahnhof Südseite 1942


Hauptbahnhof Südseite 1942


Wilhelmsplatz Sept 1942


Hauptbahnhof Nordseite Juni 1943


Bahnhofsvorplatz Nov.1943


Hauptbahnhof Nordseite Nov.1943


Schalterhalle 1943


Gleishalle 1943


Gleishalle 1946


Uhrenturm 1953

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