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Düsseldorfer Stadtgeschichte
Chronik
Chronik der Stadt Düsseldorf bis 2002

Vor- und Frühgeschichte

100000-40000 'Neanderthaler' als Angehörige der ersten nachweisbaren Menschenrasse leben im Düsseldorfer Raum.
um 4500 Erste Siedlungen durch Funde im Stadtgebiet belegt.
1800-700 Bronzezeitliche Siedlungen sind in Bereichen mit Sandböden nachweisbar.
700 In der Eisenzeit kann eine gleichmäßige Besiedlung des Stadtgebiets angenommen werden.
um 50 Im rechtsrheinischen Stadtgebiet leben wahrscheinlich germanische Eburonen. Das linksrheinische Stadtgebiet gehört zum Römischen Reich.

1. Jahrtausend

100-300 Im linksrheinischen Stadtgebiet liegen vermutlich römische Gutshöfe, rechtsrheinisch siedeln mit römischer Duldung "Rhein-Weser-Germanen".
388 Letzter Einfall eines römischen Heeres auf rechtsrheinisches Stadtgebiet.
600-700 Aus Grabfunden läßt sich für das ganze Stadtgebiet eine durchgehende fränkische Besiedlung erschließen.
um 700 Suidbert gründet ein Benediktinerkloster im späteren Kaiserswerth.
778 Zerstörung des Klosters in Kaiserswerth durch die Sachsen.
799 Erste urkundliche Erwähnung von Bilk.
um 800 Düsseldorf dürfte - nach den Ergebnissen der Namenforschung - als Siedlung bestanden haben.
um 870 Gründung des Kanonissenstifts Gerresheim.
um 880 Zerstörung von Kaiserswerth durch die Normannen.
892 Kalkum wird erstmals urkundlich erwähnt.
904 Himmelgeist wird erstmals urkundlich erwähnt.
um 919 Zerstörung von Gerresheim durch die Ungarn.
950 Die Kirche und der Hof in Hubbelrath zur Hälfte werden dem Stift Gerresheim geschenkt.

11. Jahrhundert

1006 (?) Erbauung einer Kirche in Benrath.
um 1045 Ausbau des Hofes in Kaiserswerth zu einer Kaiserpfalz.
um 1050 Wersten wird erstmals urkundlich erwähnt.
1062 In Kaiserswerth wird der jugendliche König Heinrich IV von Erzbischof Anno von Köln auf ein Rheinschiff entführt. Er verbleibt bis zu seiner Volljährigkeit in Köln.
um 1100 Die heutigen Stadtteile Derendorf, Golzheim, Stockum und Hamm werden erstmals erwähnt.

12. Jahrhundert

um 1135 Erste urkundliche Erwähnung von Düsseldorf.
1144 Erste urkundliche Erwähnung von Wittlaer.
um 1150 Eller und Itter werden erstmals urkundlich erwähnt.
1159 Die Kirche in Düsseldorf ist im Besitz des Kölner Stifts St. Ursula.
zw 1167 u.1191 Erste urkundliche Erwähnung von Angermund
1169 Erste urkundliche Erwähnung von Unterbach.
1173 Erste Erwähnung einer Kirche in Bilk.
1174 Verlegung des Rheinzolls nach Kaiserswerth.
vor 1189 Graf Engelbert von Berg erwirbt Düsseldorf, Himmelgeist und andere Siedlungen im Stadtgebiet.
1193 Flingern wird erstmals urkundlich erwähnt.
12. Jhd Erbauung der Kirche in Itter. Am Ende des Jahrhunderts sind acht Motten (Burghügel) im Stadtgebiet nachweisbar.

13. Jahrhundert

um 1200 Errichtung der Stiftskirche, der heutigen Basilika, in Kaiserswerth.
1206 (?) Düsseldorf wird selbständige Pfarrei.
1224 Gründung einer Kapelle in Rath.
1225 Das Kirchspiel Heerdt fällt an die Grafschaft Kleve.
1236 Wahrscheinliches Weihejahr der Stiftskirche, der heutigen Basilika, in Gerresheim.
1263 Düsseldorfer Bürger erhalten das Fährrecht über den Rhein.
1279 In Kaiserswerth ist erstmals ein Rat bezeugt.
1288 5. Juni: Schlacht bei Worringen.
1288 14. August: Graf Adolf von Berg erhebt Düsseldorf zur Stadt.
1288 5. September: Papst Nikolaus IV. bestätigt das in Düsseldorf gegründete Kanonikerstift.

14. Jahrhundert

1303 Erste Erwähnung eines Bürgermeisters in Düsseldorf.
1306 Endgültige Konstituierung des Stifts in Düsseldorf.
1308 Eine Kirche in Hamm und eine Kapelle in Volmerswerth werden urkundlich erwähnt.
1309 Erste Erwähnung einer Burg in Eller.
1322 Erstmals wird in Düsseldorf ein Stadttor urkundlich genannt.
1324 Kaiserliche Ermächtigung, in Düsseldorf Rheinzoll zu erheben.
1335 Erste Erwähnung von Schöffen in Gerresheim.
1347 Das Kloster in Rath (= Unterrath) wird erstmals erwähnt.
1358 Erste Erwähnung des Rates der Stadt.
Düsseldorf ist in den bergischen Landständen vertreten.
1368 Graf Wilhelm von Berg erhebt Gerresheim zur Freiheit und damit faktisch zur Stadt.
1371 Die Stadtprivilegien werden durch Graf Wilhelm von Berg erneuert und erweitert, die Stadt erhält u.a. die volle Gerichtsbarkeit.
1371 Einrichtung des Rheinzolls in Düsseldorf.
1377 (?) Die Stadt wird bergische Münzstätte.
vor 1380 Als erstes gewerbliches Unternehmen gibt es eine Walk-mühle in der Stadt.
1380 Die Grafschaft Berg wird zum Herzogtum erhoben.
1382 Das Schloß und das "Löwenhaus", das wahrscheinlich schon 1288 bestand, werden erstmals urkundlich genannt, ebenso erstmals ein jüdischer Bürger. Das Gasthaus, das heutige Hubertusstift, wird eingerichtet.
1384 Die heutigen Stadtteile Bilk, Golzheim und Derendorf werden eingemeindet.
1392 Neugründung des Stifts, das den Namen Marienstift erhält.
Die Stiftskirche wird zu einer spätgotischen Hallenkirche umgebaut.
1393 Das Kirchspiel Heerdt fällt an Kurköln.
1394 Die Stadt erhält einen neuen Mauerring, sie wird nach Süden bis etwa zur Flingerstraße erweitert.
1394 Eingemeindung von Hamm.
1395 Lierenfeld wird erstmals urkundlich erwähnt.
1396 Das Berger Tor wird erstmals erwähnt.
1398-1406 Die Herren von Kalkum führen eine Fehde mit der Stadt Köln.

15. Jahrhundert

1408 Das Flinger Tor wird erstmals erwähnt.
1417 Das Amt der Weinschröder erhält eine Ordnung.
1420-1423 Die Siedlung Angermund erhält das Recht einer Freiheit.
1424 Die Herren von Eller werden Lehnsträger der Herzöge von Berg. Kaiserswerth fällt an Kurköln.
1435 Erneuerung der im 14. Jahrhundert (?) gegründeten St. Sebastianus-Schützenbruderschaft.
1437 Die Stadtprivilegien werden erneut bestätigt und erweitert.
1438 (?) Die Kreuzherren lassen sich als erster Orden in der Stadt nieder.
1440 In Gerresheim ist die Liebfrauenbruderschaft urkundlich bezeugt.
1443 Die Kreuzherren beginnen den Bau ihrer Kirche.
Verlegung des Gasthauses (Hospital) zur Flinger Straße.
1450 Erste Erwähnung des Katharinenkonvents in Gerresheim.
1453 Der älteste erhaltene Zunftbrief (der Schuhmacher) wird ausgestellt.
1458 Die Schützenbruderschaft in Hamm wird urkundlich ge-nannt.
1462 Erste Erwähnung einer öffentlichen Badestube.
vor 1464 Die St. Walburgiskirche in Kreuzberg wird Pfarrkirche für den Pfarrsprengel außerhalb der Kaiserswerther Stadt-mauern.
1465 Peter von Coelne in Gerresheim wird als erster Arzt im Stadtgebiet genannt.
1470 Als Rathaus wird das Haus "Zum Schwarzen Horn" in der Ratinger Straße bezogen.
1472 Erlaß der Amtsordnung der Schuhmacher und Gerber.
1481 Erste Erwähnung der Schützenbruderschaft in Kaiserswerth.
1488 (?) Eingemeindung von Volmerswerth.

16. Jahrhundert

1510-1520 Düsseldorf wird Hauptstadt der Herzogtümer Jülich, Kleve und Berg.
Brand des Schlosses.
1512 Errichtung einer Windmühle in Stockum.
1530 Schwere Pestepidemie in der Stadt.
um 1538 Mit dem Bau der Zitadelle wird begonnen.
1541 Erste Erwähnung einer Apotheke.
1545 Gründung des Gymnasiums, des heutigen Görres-Gymnasiums.
1555 In Düsseldorf arbeitet Jakob Baethen als erster Drucker.
1565 Das erste Krankenhaus wird eingerichtet.
1568 Ein Stadtbrand vernichtet ein Viertel von Gerresheim.
1570 Erste Erwähnung einer Hebamme.
um 1570 In der Stadt bestehen evangelische Gemeinden.
1570-1573 Erbauung des Alten Rathauses am Markt.
1575 In Heerdt wird eine Windmühle errichtet.
1577-1580 Schwere Pestepidemien suchen die Stadt heim.
1585 Feierlichkeiten anläßlich der Hochzeit des Erbprinzen Johann Wilhelm von Kleve-Jülich-Berg mit der Markgräfin Jakobe von Baden.
Das hochadlige Kanonissenstift Gerresheim wird in ein solches für den niederen Adel umgewandelt.
1594 Herzog Johann Wilhelm verleiht Angermund das Recht, jährlich vier Jahrmärkte abzuhalten.

17. Jahrhundert

1609-1614 Jülich-Klevischer Erbfolgestreit: gemeinsame Herrschaft von Brandenburg und Pfalz-Neuburg über die Herzogtümer und Grafschaften.
um 1610 Die Windmühle wird verlegt und auf dem Ratinger Tor errichtet.
1614 Nach dem Teilungsvertrag von Xanten fallen die Herzogtü-mer Jülich und Berg mit der Hauptstadt Düsseldorf an die Fürsten von Pfalz-Neuburg.
1617 Gründung des Kapuzinerklosters an der Flinger Straße.
um 1620 Ausbau der Zitadelle am Rhein vollendet.
Der Jesuitenorden übernimmt das Gymnasium.
1621 Einrichtung des rechtsrheinischen Dekanats Düsseldorf durch Abtrennung vom Dekanat Neuss.
1622-1628 Erbauung der Andreaskirche und des anschließenden Kol-legs durch die Jesuiten.
1624 Bau der Kapuzinerkirche.
1625 Die reformierte Gemeinde errichtet ein eigenes Hospital (Gasthaus ).
1627-1629 Schwere Pestepidemie, der 2000 Menschen zum Opfer gefal-len sein sollen.
um 1630 Verlegung der Richtstätte auf die "Geisten" bei Pempelfort.
1634 Explosion des Pulverturms am Rhein nach Blitzschlag, schwere Schäden an der Lambertuskirche, am Schloß und in der Stadt.
1638 Gründung des Klosters der Coelestinerinnen an der Ratinger Straße.
1639 Gründung des Karmelitessenklosters am Rhein.
1649 An der Hunsrückenstraße lassen sich die Cellitinnen nieder.
1651 Gründung des Franziskanerklosters in der Zitadelle.
1655 Erste Erwähnung der Schützenbruderschaft in Derendorf.
1655-1668 Erbauung der älteren Franziskanerkirche in der Zitadelle.
1656-1663 Umbau der Burg Kalkum zu einem Schloß.
1658 Einrichtung der ersten Personenpost.
Johann Wilhelm, Erbprinz aus dem Hause Pfalz-Neuburg (Jan Wellem), wird in Düsseldorf geboren.
1659 Einrichtung eines ersten "Irrenhauses".
1660 Erbauung der Josefs-Kapelle in Golzheim.
1660-1667 Erbauung des älteren Wasserschlosses in Benrath.
1667 Erbauung der Rochus-Kapelle in Pempelfort.
1668 Ein Postprivileg für die Strecken nach Köln und Duisburg wird erteilt.
1669 Großbrand in der Stadt.
Auftreten der Pest und der Roten Ruhr.
Neubau von Schloß Heltorf.
1672 Anerkennung aller Konfessionen in der Stadt.
1674-1679 Als Rektor der reformierten Lateinschule wirkt Joachim Neander in der Stadt.
1675 Im "Deklarationsprozeß" wird das Verhältnis der Landstände zum Landesherrn geordnet. Errichtung der Rochuskapelle in Hamm.
1676 Die Rote Ruhr fordert 900 Tote. Gründung des Kapuzinerklosters in Benrath.
1677 Gründung des Kapuzinerklosters in Benrath.
1679-1716 Johann Wilhelm von Pfalz-Neuburg, Herzog von Jülich und Berg (Jan Wellem), ab 1690 auch Kurfürst von der Pfalz, regiert in Düsseldorf.
1681 Gründung des Ursulinenklosters an der Ritterstraße.
1684 Vollendung der heutigen Neanderkirche.
1685 Erbauung der Lorettokapelle in Bilk.
1687 Vollendung der lutherischen Kirche an der Berger Straße.
1688-1693 Erbauung der reformierten Kirche in Urdenbach.
1689 Errichtung des Forts "Düsselburg" auf dem linken Rhein-ufer.
1692-1693 Erbauung der älteren Dreifaltigkeitskirche in Derendorf.
1696 Eröffnung des ersten Theaters an der Mühlenstraße.
Einrichtung einer Börtschiffahrt nach Nimwegen.
1699 Einrichtung einer "fliegenden Brücke" auf dem Rhein.
Die Stadt erhält die erste Straßenbeleuchtung.
um 1700 Errichtung der Klosterkirchen der Ursulinen, Coelestinerinnen und Cellitinnen.

18. Jahrhundert

1701 Gründung des Trappistenklosters in Mönchenwerth; nach 1710 Neubau des Klosters in Düsselthal.
1702 Im Spanischen Erbfolgekrieg wird Kaiserswerth fast völlig zerstört.
Verlegung des Trappistenklosters von Mönchen­werth nach Düsselthal.
In Düsseldorf erscheint die erste Zeitung.
um 1711 Errichtung des Jan-Wellem-Denkmals.
1712 An der Neusser Straße wird die erste Synagoge erbaut.
1712-1716 Erbauung des Kamelitessenklosters und seiner Kirche.
1715 Private juristische Vorlesungen werden in der Stadt gehalten.
1720 Das Düsseldorfer Schöffengericht wird zuständig für alle Kriminalfälle im Herzogtum Berg.
1728 Bei den Jesuiten werden theologische Vorlesungen gehalten.
1734-1743 Neubau des Franziskanerklosters und der Kirche auf der Zitadelle.
1735 Erbauung der Garnisonkirche.
1738 In Gerresheim wird - zum letzten Mal im Rheinland - eine Frau als Hexe verbrannt.
1746/47 Kurfürst Karl Theodor besucht Düsseldorf zum ersten Mal.
Errichtung des ”Komödienhauses" am Markt.
1748 Das Fort Düsselburg wird endgültig geschleift.
1749 Eröffnung einer Adelsakademie.
1755 Der Kurfürst bestätigt die Juristische Akademie, sie erhält die Gerichtsbarkeit erster Instanz.
1756-1770 Erbauung des Rokokoschlosses und Anlage des Parks in Benrath.
1758 Bei einer Beschießung im Siebenjährigen Krieg entstehen schwere Schäden in der Stadt.
1763 Vollendung des Schlosses Jägerhof.
1764-1768 Erbauung des Statthalterpalais in der Mühlenstraße.
1765 Gründung einer Medizinischen Akademie.
1769 Einrichtung des Oberappellationsgerichts in Düsseldorf.
Der neue Friedhof an der Steinstraße wird eröffnet.
Die Jülich-Bergischen Wöchentlichen Nachrichten erscheinen erstmals.
1769-1771 Anlage des älteren Teils des Hofgartens.
1770 Erbauung des Hofgärtnerhauses.
Die ”Öffentliche Biblio­thek" wird gegründet.
1772 Das Hubertushospital wird zur Neusser Straße verlegt.
Kai­serswerth fällt an das Herzogtum Jülich zurück.
1773 Bei den Franziskanern werden theologische Vorlesungen ge­halten.
1774 Verlegung der Richtstätte nach Derendorf.
Goethe besucht Friedrich Heinrich Jacobi in Pempelfort.
1777 Die 1762 gegründete Zeichenschule erhält den Status einer kurfürstlichen Kunstakademie.
1783 Peter Cornelius wird in Düsseldorf geboren.
1784 Eine gewaltige Überschwemmung gefährdet die Stadt.
1785 Die Kaufmannsgesellschaft wird gegründet.
G. Jäger eröffnet sein Handelshaus, die spätere Trinkaus-Bank.
1787 Mit der Anlage der "Karlstadt" wird begonnen.
1788 Das Gebäude des Jesuitenkollegs wird kurfürstliche Kanzlei.
1792 Neubau der Synagoge an der Kasernenstraße.
1794 Beim Beschuß der Stadt durch französische Revolutions­truppen entstehen schwere Schäden, besonders am Schloß.
In Düsseldorf wird die erste Hausnumerierung durchge­führt.
1795 Erneute Hochwasserkatastrophe. Die Stadt wird von franzö­sischen Truppen besetzt.
1797 Heinrich Heine wird in Düsseldorf geboren.
1798 Der Handlungsvorstand wird gegründet.
1799 Eröffnung des städtischen Max-Joseph-Hospitals.

1. Hälfte 19. Jahrhundert

1801 Schleifung der Festungswerke.
Gründung der ”Feuer-Assecuranz für das Herzogthum Berg", der heutigen Feuerversicherungsanstalt der Rheinprovinz.
1802 Wiederaufbau des zerstörten Hofgärtnerhauses.
1804 Der erweiterte Hofgarten, die heutige Königs- und die heutige Heinrich-Heine-Allee und der Friedhof an der Golzheimer Insel werden angelegt.
1805 Die Gemäldegalerie Johann Wilhelms wird nach München verbracht.
Das Gymnasium wird als "Lyzeum" wieder eröffnet.
Gründung des Bergischen Nationaltheaters.
Neubau von Haus Lohausen.
1806 Das Herzogtum Berg fällt an Frankreich, Düsseldorf wird Hauptstadt des Großherzogtums Berg.
1808 Hubbelrath wird Sitz einer Munizipalität.
1811 Napoleon besucht Düsseldorf.
Die erste Gewerbeausstellung findet statt.
1811-1814 Neubau des Ratinger Tores .
1815 Düsseldorf wird preußisch..
Einrichtung des Friedensge­richts.
Brand des Turms der Lambertuskirche.
Die Gerresheimer Stiftskirche wird Pfarrkirche.
1816 Das erste Dampfschiff passiert Düsseldorf.
1817 Düsseldorf wird preußische Münzstätte (bis 1849).
1818 Erstes Niederrheinisches Musikfest, Gründung des Musikvereins.
1819 Neueröffnung der Kunstakademie, Peter Cornelius wird ihr erster Direktor.
1820 Gründung des Landgerichts.
Der Stadtkreis Düsseldorf wird mit dem Landkreis vereinigt.
1822 Gründung der Rettungsanstalt Düsselthal.
1823 Freiherr von Plessen erwirbt Haus Eller.
1824 Düsseldorf wird Sitz des Provinziallandtags.
Zusammen­schluß der evangelischen Gemeinden zur Union
1825 Stadt-Sparkasse und Leihanstalt werden gegründet.
Der erste Rosenmontagszug findet statt.
Der Neubau von Schloß Heltorf ist vollendet.
1826 Wilhelm von Schadow wird Direktor der Kunstakademie.
Eröffnung der Departemental-Irrenanstalt an der Lausward.
1828 Der Neubau von Schloß Kalkum ist vollendet.
1829 Gründung des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen.
1830 Das Jan-Wellem-Denkmal erhält den noch heute existierenden klassizistischen Sockel.
1831 Der Düsseldorfer Hafen wird Freihafen.
Das Königliche Gymnasium bezieht einen Neubau an der heutigen Heinrich-Heine-Allee.
Gründung der Handelskammer.
1832 Immermann gründet den Theaterverein.
Adolf von Vagedes baut das Theater um.
1833-1835 Felix Mendelssohn-Bartholdy wirkt als städtischer Musikdirektor in der Stadt.
1834-1836 Christian Dietrich Grabbe lebt als Dramaturg in Düsseldorf.
1836 Gründung der heutigen Köln-Düsseldorfer Rheindampfschiffahrtsgesellschaft.
Die Bleiweißfabrik Deus und Moll stellt die erste Dampfmaschine in der Stadt auf.
Theodor Fliedner gründet in Kaiserswerth die Diakonissenanstalt.
1837 Gewerbe-Ausstellung für den Regierungsbezirk Düsseldorf.
Gründung der Luisenschule.
1838 Eröffnung der Eisenbahnstrecke Düsseldorf-Erkrath.
Eröffnung der Realschule, des heutigen Humboldt-Gymnasiums.
1839 Errichtung der Schiffbrücke.
1840 Erstmals wird Gasbeleuchtung in der Stadt verwendet.
1842 Die ehemalige Jesuitenkirche wird dritte Pfarrkirche in der Stadt (St. Andreas-Kirche).
Der Neubau von Schloß Mickeln ist vollendet.
1844-1847 In Heerdt wird die Benediktuskirche als erste neugotische Kirche im Stadtgebiet errichtet.
1845 Ausbau des Schlosses als Tagungsort des Provinziallandtags und als Kunstakademie. Ignaz Dreher gründet in Gerresheim die erste Drahtstiftefabrik.
1846 Gründung der städtischen Gemäldegalerie. Das erste größere, private Gaswerk nimmt seine Arbeit auf.
1847 Die von Benzenberg 1846 gegründete Sternwarte in Bilk ist eingerichtet.
1848 Revolutionäre Bewegungen mit starken demokratischen Tendenzen.
Der Künstlerverein ”Malkasten" und der Düsseldorfer Turnverein werden gegründet.
1849 Die Revolution wird blutig niedergeschlagen.
Die Oberpostdirektion wird gegründet, das evangelische Krankenhaus wird eröffnet.

2. Hälfte 19. Jahrhundert

1850 Das Weyhe-Denkmal wird eingeweiht.
1850-1853 Als städtischer Musikdirektor wirkt Robert Schumann in Düsseldorf.
1851 Rathaus und Stadttheater erhalten Gasbeleuchtung.
1852 Bedeutende Gewerbeausstellung.
Belgische Fabrikanten errichten das erste Stahlwerk.
1853 Die Eisenbahnstrecke Neuss-Oberkassel wird in Betrieb genommen.
1854 Für die Stadt wird ein neuer Bebauungsplan genehmigt,
Anlage der Friedrichstadt.
Weihe der neuen Franziskanerkirche an der Oststraße
1856 Einführung der Rheinischen Städteordnung.
1858 In der Innenstadt erhalten die Häuser die noch heute gültige Numerierung.
Die erste goldene Amtskette des Oberbürger­meisters wird angefertigt.
Die Stadt Gerresheim wird von der Landbürgermeisterei Gerresheim getrennt.
1860 Verlegung der ersten Poensgen-Werke nach Düsseldorf, Anfänge der Röhrenindustrie.
Gründung des Vereins deutscher Eisenhüttenleute.
Es besteht durchgehender Eisen­bahnverkehr bis Berlin.
Die Realschule bezieht den Neubau an der Klosterstraße,
der Künstlerverein ”Malkasten" das Jacobi-Gut in Pempelfort.
1862 Unter der Leitung von Albert Mooren wird die städtische Augenklinik eröffnet.
1863 Die Tonhalle wird von der Stadt erworben.
1864 Das städtische Orchester wird gegründet.
Der Bau des evangelischen Krankenhauses wird begonnen.
Ferdinand Heye gründet in Gerresheim die Glashütte.
1866 Das städtische Gaswerk wird in Betrieb genommen, am Rhein wird das Lagerhaus errichtet.
Ernst Schieß gründet die Werkzeugmaschinenfabrik.
Eine Cholera-Epidemie fordert 111 Tote.
1867 Die Stadt übernimmt die Luisenschule.
Der Bau des Marienhospitals wird begonnen.
1869 In Unterrath wird das einzige Kartäuserkloster in Deutschland gegründet.
Gründung des Vereins deutscher Eisengießereien.
Das Schadowdenkmal wird errichtet.
In Düsseldorf findet eine Generalversammlung der katholischen Vereine Deutschlands, ein Vorläufer der Katholikentage, statt.
1870 Als erste feste Rheinbrücke im Stadtgebiet wird die ältere der Eisenbahnbrücken in Hamm fertiggestellt.
Das Wasserwerk in Flehe wird in Benutzung genommen.
Das Marienhospital wird eröffnet.
1871 Mulvany gründet den "Langnam-Verein".
Eine Pockenepi-demie fordert 524 Tote.
1872 Düsseldorf wird kreisfreie Stadt.
Gründung der "Höheren lateinlosen Bürgerschule", des heutigen Geschwister-Scholl-Gymnasiums.
Ein Brand zerstört das Schloß, daraufhin Gründung der Berufsfeuerwehr.
1873 Düsseldorf wird Sitz des Landeshauptmanns.
Einweihung der Mariensäule auf dem Maxplatz.
1874 Gründung der Maschinenfabrik Haniel & Lueg und des Produktenbörsenvereins.
Das Historische Museum wird eröffnet.
Konstituierung einer altkatholischen Gemeinde.
Der Düsseldorfer Bildungsverein wird ins Leben gerufen
1875 Die Verwaltung der Provinzial-Feuersocietät wird nach Düsseldorf verlegt.
Der Neubau des Stadttheaters an der heutigen Heinrich-Heine-Allee wird eröffnet.
An der Kasernenstraße wird eine neue Synagoge errichtet.
1876 Die Pferderennbahn wird eröffnet.
Verlegung der "Irrenanstalt" nach Grafenberg.
Eröffnung des Zoologischen Gartens.
1878 Die Jagenberg-Werke werden gegründet, die Henkel-Werke nach Düsseldorf verlegt.
Die "Höhere Mädchenschule in der Friedrichstadt" und die erste Mädchen-Mittelschule werden eröffnet.
1879 Der Neubau der Kunstakademie wird eingeweiht.
Eröffnung des Stoffeler Friedhofs.
1880 Bedeutende Industrie- und Gewerbe-Ausstellung im Zoo- Gelände.
Das Ständehaus, Sitz des Provinziallandtags bis 1945 und von 1949 bis 1988 des Landtags von Nordrhein- Westfalen, ist vollendet.
Die Marienschule wird eröffnet.
1881 Die Kunsthalle wird eröffnet.
Einweihung der Johanneskirche.
In der Stadt werden die ersten Plakatsäulen aufgestellt.
1882 Düsseldorf wird Großstadt.
Das alte Theater am Markt wird abgebrochen.
Der Schalenbrunnen auf dem Corneliusplatz wird aufgestellt.
1883 Kunstgewerbeschule und Kunstgewerbemuseum werden eröffnet.
Es gibt die ersten Fernsprechanschlüsse.
In der Stadt findet ein Deutscher Katholikentag statt.
1884 Stadtbaumeister Westhofen errichtet das "Neue Rathaus" am Markt an der Stelle des alten Theaters.
Die Börse wird eröffnet.
Der Nordfriedhof wird in Benutzung genommen.
1885 Ein neuer Bebauungsplan sieht die Anlage eines Hauptbahnhofs und ein System von Ringstraßen vor.
1886 Die städtische Volksbücherei wird eröffnet.
1888 Als erstes Hallenbad wird das Bad an der Grünstraße eröffnet.
1889 Heinrich Ehrhardt gründet die Rheinmetall-Werke.
1891 Der Hauptbahnhof wird eröffnet, das Elektrizitätswerk nimmt seine Arbeit auf.
Der Volksgarten wird angelegt.
1892 Die Stadt kauft die bisher privat betriebene Pferdebahn und verpachtet sie.
1894 Der Ostpark wird angelegt.
1895 Gründung der Rheinischen Bahngesellschaft.
Das Berger Tor, der letzte Rest der Stadtbefestigung, wird niedergelegt.
Die Gemeinde Eller scheidet aus der Bürgermeisterei Hilden aus.
1896 Der neue Rheinhafen auf der Lausward wird eingeweiht.
Das städtische Barackenkrankenhaus an der Eisenstraße wird eröffnet.
Die Volksbücherei eröffnet den ersten öffentlichen Lesesaal.
Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal wird errichtet.
1896-1900 Die Straßenbahn wird elektrifiziert.
1897 Die Stadt erwirbt den Grafenberger Wald.
Die Mannes-mann-Werke werden nach Rath verlegt.
Gründung des All-gemeinen Konsumvereins.
1898 Einweihung der Oberkasseler Brücke.
Der Friedhof an der Golzheimer Insel wird geschlossen.
Gründung der Indu-strieterrains AG Düsseldorf-Reisholz.
1899 Der Schlacht- und Viehhof an der Rather Straße wird in Benutzung genommen.
Die elektrischen Kleinbahnen nach Krefeld und Moers nehmen den Betrieb auf.
Einweihung der Englischen Kirche an der Prinz-Georg-Straße.
Die ersten Goethe-Festspiele finden statt.
Die Handwerkskammer wird eingerichtet.
Einweihung des Bismarck-Denkmals.
Das Apollotheater wird eröffnet.
1900 Die Stadt übernimmt die Straßenbahn in eigener Regie.
Die elektrische Kleinbahn nach Duisburg wird eröffnet.

1901-1925

1902 Die Industrie-, Gewerbe- und Kunst-Ausstellung, die wichtigste Ausstellung in der Stadtgeschichte, beherrscht das Geschehen in der Stadt.
Das Hallenbad an der Münsterstraße wird eröffnet.
1904 Der Südfriedhof wird in Benutzung genommen.
Der Neubau der Synagoge an der Kasernenstraße ist fertiggestellt.
Gründung des Stahlwerksverbandes.
1905 Die erste Mittelschule für Jungen wird eröffnet.
Louise Dumont und Gustav Lindemann eröffnen das Düsseldorfer Schauspielhaus.
1906 Das Oberlandesgericht Düsseldorf wird eingerichtet.
1906-1908 Der Stahlwerksverband baut den Stahlhof.
1907 Die Allgemeinen Städtischen Krankenanstalten und die Akademie für praktische Medizin werden eröffnet.
1908 Eingemeindung von Wersten.
Die erste Omnibuslinie verkehrt von der Innenstadt nach Hamm.
Deutscher Katholikentag in Düsseldorf.
1909 Eingemeindung von Eller, Gerresheim, Heerdt, Himmelgeist, Ludenberg, Rath, Stockum und Vennhausen.
Der Luftschiffhafen auf der Golzheimer Heide wird errichtet.
Das "Volkshaus" in der Flingerstraße wird eingeweiht.
1910 Die Straßenbahnlinien Oberbilk-Benrath-Vohwinkel und Benrath-Ohligs werden von der Stadt Düsseldorf gekauft.
1910/11 Erbauung des Landeshauses.
1911 Die Hochschule für kommunale Verwaltung wird eröffnet.
1911/12 Als modernes Bürohaus wird das Verwaltungsgebäude der Mannesmann-Werke errichtet.
1912 Auf einer Städte-Ausstellung werden Pläne für eine Millionenstadt Düsseldorf prämiert.
Die zweite Eisenbahnbrücke in Hamm wird gebaut.
Gründung des Industrieclubs.
Eröffnung einer ersten Fahrschule für Kraftwagen.
1912/13 Die Stadt baut an der Essener Straße Häuserblocks mit Klein-wohnungen.
1913 Auf der Golzheimer Heide wird ein Militär-Luftschiffhafen errichtet.
1914 Ein englischer Fliegerangriff zerstört in der Luftschiffhalle in Golzheim den Luftkreuzer Z IX.
1916 Das Wasserwerk in Lörick wird gebaut.
1917 Die schlechte Ernährungslage führt zu Lebensmittelkrawal-len und Plünderungen.
1918 Belgische Truppen besetzen die linksrheinischen Stadtteile, englische die Gemeinde Benrath.
1919 Nach Spartakistenunruhen werden in Düsseldorfs Freikorps eingesetzt.
1920 Das Stadttheater wird in städtische Regie genommen.
Das 1917 gegründete Kaiser-Wilhelm-Institut für Eisenforschung siedelt nach Düsseldorf über.
1921 Das Arbeitsamt wird eingerichtet.
1921-1925 Die Stadt ist von französischen Truppen besetzt.
1922 Die städtische Straßenbahn wird mit der Rheinischen Bahngesellschaft vereinigt.
Eröffnung der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie.
1922-1924 Als erstes Bürohochhaus in Deutschland wird das Wilhelm-Marx-Haus errichtet.
1923 Separatistenunruhen lähmen das Leben in der Stadt.
Die Akademie für praktische Medizin wird zur Medizinischen Akademie erweitert.
1923-1925 Das Rheinstadion wird gebaut.
1924 Die Handelskammer wird zur Industrie- und Handelskammer erweitert.
1925 In Lohausen wird der städtische Flughafen eröffnet.
Die Stadt eröffnet ein zweites Theater, die Operettenbühne "Kleines Haus".
Die Rheinbahn richtet die ersten Fernbus-Verbindungen ein.
1925/26 Die Oberkasseler Brücke wird verbreitert.
Als Dauerbauten für die für 1926 geplante Ausstellung werden die Museumsbauten im Ehrenhof errichtet.

1926-1950

1926 Große Ausstellung für Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen, die "Gesolei".
Im ehemaligen Offizierskasino an der Roßstraße werden "Besprechungsräume" des Westdeutschen Rundfunks eingerichtet.
Am Graf-Adolf-Platz wird ein Bahnhof für die elektrischen Fernlinien in Benutzung genommen.
Der Flughafen wird "Flughafen zweiter Ordnung".
Die Stadt wird Sitz der neugegründeten Vereinigten Stahlwerke.
1927 Gründung der Flughafenbetriebsgesellschaft.
Die Deutsche Lufthansa fliegt Düsseldorf an.
Die Medizinische Akademie erhält das Promotionsrecht in Verbindung mit der Universität Münster.
1928 Das Wirtschaftsmuseum wird eröffnet.
Das erste Denkmal für die Gefallenen des Füsilier-Regiments 39 wird eingeweiht.
Nach dem Krieg findet erstmals ein Rosenmontagszug statt.
1928-1931 Erbauung des Wasserwerks "Am Staad".
1929 Eingemeindung von Benrath, Garath, Hassels, Itter, Kaiserswerth, Lohausen, Reisholz und Urdenbach.
Die Südbrücke wird eingeweiht.
1930 Gründung des Amtes Ratingen-Land, des späteren Amtes Angerland.
1932 Der Umbau des Hauptbahnhofs beginnt.
1935 Das Robert-Schumann-Konservatorium wird eröffnet.
Als Zusammenschluß der Börsen Düsseldorf, Köln und Essen wird in Düsseldorf die Rheinisch-Westfälische Börse eröffnet.
Die Medizinische Akademie erhält das Promotionsrecht.
1937 Anläßlich der Reichsausstellung "Schaffendes Volk" wird der heutige Nordpark angelegt.
Düsseldorf wird Sitz des Evangelischen Konsistoriums und des Provinzialsynodalverbandes der Rheinprovinz.
1938 Beim Pogrom im November werden die große Synagoge an der Kasernenstraße und die Synagoge in Benrath niedergebrannt;
Ermordung und Verfolgung jüdischer Mitbürger.
1940 Auf Düsseldorf fallen die ersten Bomben.
1942-1945 Durch 243 Luftangriffe und siebenwöchigen Artilleriebeschuß wird rund die Hälfte der Stadt zerstört. Unter der Zivilbevölkerung gibt es 6000 Tote.
1945 Besetzung der Stadt durch amerikanische Truppen, Einsetzung des Vertrauensausschusses.
Wiedereröffnung der Medizinischen Akademie.
1946 Die englische Besatzungsmacht führt die Stadtverwaltung nach englischem Vorbild ein.
Düsseldorf wird die Hauptstadt von Nordrhein-Westfalen.
Der Verkehr über die wiederaufgebaute Eisenbahnbrücke in Hamm wird wieder aufgenommen.
1947 In der Reitallee im Hofgarten finden Hungerdemonstrationen statt.
Die "Deutsche Presseausstellung" findet als erste Ausstellung von überörtlicher Bedeutung nach dem Krieg statt.
Das städtische Abendgymnasium wird eröffnet.
Gustaf Gründgens wird Generalintendant der Städtischen Bühnen.
1948 Die Oberkasseler Brücke wird als "Dauerbehelfsbrücke" wieder in Benutzung genommen.
1949 Das wiederaufgebaute Ständehaus wird als Landtagsgebäude in Benutzung genommen.
Die British Civil Aviation Branch nimmt den Flughafen in Betrieb.
Die Börse wird wiedereröffnet.
Die Auto-Union-Werke errichten in Düsseldorf ein Zweigwerk.
1950 Der Flughafen kommt wieder unter deutsche Verwaltung.

1951-1975

1951 Einweihung der wiederaufgebauten Südbrücke.
Gründung der Schauspiel G.m.b.H.
Wiedereröffnung des Wirtschaftsmuseums als Landesmuseum "Volk und Wirtschaft".
1952 Einweihung der Europahalle.
Düsseldorf übernimmt die Patenschaft über Danzig.
1953 Große Rationalisierungsausstellung "Alle sollen besser leben".
Enthüllung des Heine-Denkmals auf dem Napoleonsberg im Hofgarten.
1955 Die Königsallee wird zum letzten mal von der Straßenbahn befahren.
1956 Eröffnung des neuen Opernhauses.
Eröffnung des Goethe-Museums im Hofgärtnerhaus (Sammlung Kippenberg).
Das erste Düsenverkehrsflugzeug landet in Düsseldorf.
Die Kraftwagenstraße Düsseldorf-Wuppertal (B 326) wird dem Verkehr übergeben.
1957 Die Nordbrücke wird dem Verkehr übergeben.
Auf der Bundesbahnstrecke Düsseldorf-Hamm/Westfalen verkehren die ersten planmäßigen elektrischen Triebwagen.
Veröffentlichung des Leitplans für den Wiederaufbau der Stadt.
Vollendung des Neubaus der Industrie- und Handelskammer und der Börse und des älteren Hochhauses der Landesversicherungsanstalt an der Adersstraße.
Der Nordpark wird von der britischen Militärverwaltung wieder freigegeben.
1958 Fertigstellung des Mannesmann-Hochhauses am Rhein.
Einweihung der neuen Chirurgischen Klinik der Städtischen Krankenanstalten.
Einweihung der neuen Synagoge an der Mauerstraße.
1959 Das "Heerdter Dreieck" als Teilstück der Stadtautobahn wird dem Verkehr übergeben.
1960 Einweihung der Berliner Allee.
Einweihung des Thyssen-Hauses, des Verwaltungsgebäudes der Phoenix-Rheinrohr AG, des höchsten Gebäudes im Stadtzentrum.
Eröffnung der "Paul-Klee-Sammlung".
Altbundespräsident Prof. Heuss erhält das Ehrenbürgerrecht und als erster die "Heinrich-Heine-Medaille".
1961 Abschluß der Renovierung des Alten Rathauses.
Erster Spatenstich zur Trabantenstadt Garath.
Neuer Rathauswettbewerb.
Einweihung des Krankenhauses in Benrath
1962 Einweihung der Hochstraße Jan-Wellem-Platz und der ersten Fußgängerpassagen in der Innenstadt.
1963 675-Jahr-Feier der Stadt: Neuaufstellung des Bergischen Löwen an der Königsallee.
Neueröffnung des Stadtgeschichtlichen Museums im Speeschen Palais.
Neue Straßenbrücken an der Jülicher und an der Deutzer Straße.
1964 Richtfest der Großkläranlage in Ilverich.
Baubeginn des neuen Rathauses, erster Bauabschnitt.
Grundsteinlegung für die neue Kunsthalle.
Vertrag über den Bau einer S-Bahn zwischen Langenfeld und Ratingen.
Ausbau der Berliner Allee vollendet.
Einweihung der Hauptverwaltung der Stadt-Sparkasse.
1965 Durch Wasseraufbereitungsanlagen erhält das ganze Stadtgebiet gutes Trinkwasser.
Königin Elisabeth II. von Großbritannien besucht Düsseldorf.
Neubau der Benrather Brücke an der Königsallee.
Umwandlung der Medizinischen Akademie in eine Universität.
1966 Einweihung des neuen Zentralbades an der Grünstraße
Inbetriebnahme der Großkläranlage in Ilverich.
Beginn der Montagearbeiten an der Kniebrücke.
1967 Eröffnung der neuen Kunsthalle.
Einweihung des Studienhauses.
Eröffnung des "Kö-Center".
Beginn des S-Bahn-Verkehrs zwischen Garath und Ratingen-Ost.
Richtfest am neuen Schauspielhaus.
1968 Grundsteinlegung für das städtische Krankenhaus in Gerresheim.
Der Bau des neuen Messegeländes und einer Untergrundbahn wird beschlossen.
1969 Verkehrsübergabe der Rheinkniebrücke.
Einweihung des neuen Ratssaals im wiederaufgebauten Grupellohaus.
1970 Eröffnung des neuen Schauspielhauses.
Beginn des Neubaues der Oberkasseler Brücke.
Die Landes- und Stadtbibliothek geht in den Besitz des Landes über und wird Universitätsbibliothek.
Anschluß der linksrheinischen Stadtautobahn an das "Kaarster Kreuz".
1971 Das neue Rheinbahnhaus an der Hansaallee wird bezogen.
Der Heine-Preis als städtischer Kulturpreis wird gestiftet.
Eröffnung des Krankenhauses in Gerresheim.
Inbetriebnahme des neuen Messegeländes.
1972 Eröffnung des umgebauten Rheinstadions.
Richtfest an der Groß-Kläranlage in Hamm.
Eröffnung des neuen Dominikus-Krankenhauses in Heerdt.
Erste Verleihung des Heine-Preises.
1973 Erster Spatenstich für den U-Bahn-Bau.
Evangelischer Kirchentag in Düsseldorf.
Eröffnung der Japanischen Schule in Oberkassel.
Richtfest an der neuen Oberkasseler Brücke.
Eröffnung der Fachhochschule.
1974 Die neue Oberkasseler Brücke wird in ihrer provisorischen Lage in Benutzung genommen.
Im Rheinstadion finden mehrere Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft statt.
Der Landtag beschließt die kommunale Neugliederung des Raumes Düsseldorf: Angermund, Wittlaer, Hasselbeck,Schwarzbach, Hubbelrath, Unterbach, die Stadt Monheim mit dem Stadtteil Baumberg und Teile von Meerbusch sollen zu Düsseldorf kommen.
Grundsteinlegung für die Gesamtschule am Kikweg.
Verkehrsübergabe der neuen Franklinbrücke.
Einstweilige Verfügung des Verfassungsgerichts von Nordrhein-Westfalen, daß die Stadt Meerbusch nicht aufgelöst werden darf.
1975 Eingemeindung von Wittlaer, Kalkum, Angermund, Hubbelrath, Hasselbeck-Schwarzbach, Unterbach, Monheim und Baumberg.
Einteilung des Stadtgebiets in 10 Stadtbezirke mit eigenen Bezirksvertretungen.
Eröffnung der S-Bahn-Strecke vom Hauptbahnhof zum Flughafen.

1976-2000

1976 Inbetriebnahme des Technischen Rathauses am Hennekamp.
Querverschub der neuen Oberkasseler Rheinbrücke in ihre endgültige Lage.
Eröffnung der Gesamtschule am Kikweg.
Eröffnung des Kultur- und Bildungszentrums Bilker Straße.
Monheim und Baumberg werden wieder ausgemeindet.
1977 Schließung des Theresienhospitals.
Eröffnung des Freizeitparks an der Ulenbergstraße.
1978 Eröffnung der neuen Tonhalle am Rhein.
Das restaurierte Schloß Mickeln wird als Heimvolkshochschule eröffnet.
Richtfest am Neubau des Innenministeriums an der Haroldstraße.
Planung des Neubaus "Landtag am Rhein".
1979 Grundsteinlegung für den Fernmeldeturm im Hafengelände.
Die Fleher Rheinbrücke wird dem Verkehr überegeben.
1980 Das Kunstmuseum nimmt provisorische Ausstellungsräume in der Kreuzherrenkirche und in der Tonhalle in Benutzung.
Gründung der "Bundesgartenschau Düsseldorf 1987 GmbH".
Eröffnung der S-Bahn-Strecke Düsseldorf-Flughafen-Solingen.
1981 Das erste Teilstück der U-Bahn wird in Benutzung genommen.
Grundsteinlegung für die Landesgalerie am Grabbeplatz.
1982 Einweihung des Fernmeldeturms im Hafengelände.
Inbetriebnahme des Eisenbahntunnels am Staufenplatz.
87. Deutscher Katholikentag in Düsseldorf.
1983 Die Restaurierung von Schloß Benrath ist abgeschlossen.
Freigabe des "Uni-Tunnels" zwischen Fleher-Brücke und Werstener Kreuz.
1984 Das Schiffahrt-Museum im Schloßturm wird eröffnet.
Umgestaltung der Königsallee.
Erstes Rheinisches Musikfest.
Einweihung des Musikpavillons vor dem Wilhelm-Marx-Haus.
Erster Spatenstich zum Großbauprojekt Dammstraße.
1985 Wiedereröffnung des sanierten Kunstmuseumsgebäudes am Ehrenhof.
Deutscher Evangelischer Kirchentag.
Das neue "Technische Rathaus" in der Brinckmannstraße wird in Benutzung genommen.
Helmut Hentrich und Aloys Odenthal werden Ehrenbürger.
Wiedereröffnung des umgebauten Hauptbahnhofs.
1986 Das Weiterbildungszentrum am Bertha-von-Suttner-Platz wird eingeweiht.
Eröffnung des Neubaus der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen am Grabbeplatz.
Im neuen Stadtteil Hellerhof wird die 1000. Wohnung bezogen.
Der Verteilerknoten Werstener Kreuz ist fertiggestellt.
NRW-Fest auf den Rheinwiesen.
1987 Die neue Hammer Eisenbahnbrücke wird in Benutzung genommen.
Bundesgartenschau mit 7,3 Millionen Besuchern.
Eröffnung des Aquazoos im Nordpark.
Das Goethemuseum bezieht das Schloß Jägerhof.
Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal wird auf dem Martin-Luther-Platz neu aufgestellt.
Die Robert-Schumann-Musikschule wird selbständiges Institut.
1988 Eröffnung der U-Bahn-Linie zum Hauptbahnhof.
Partnerschaftsvertrag zwischen Düsseldorf und Karl-Marx-Stadt (Chemnitz).
700-Jahr-Feier der Stadt (Floßfest im Hafen; Geburtstagsparty am Rhein).
Richtfest am Erweiterungsbau des Stadtmuseums.
Der Landtag bezieht den Neubau am Hafen.
Benennung der Universität nach Heinrich Heine.
1989 Ein Wirbelsturm richtet im Süden der Stadt Millionenschäden an.
Die Umgestaltung der Heinrich-Heine-Allee ist abgeschlossen.
Mit dem Bau der U-Bahn-Linie nach Flingern wird begonnen.
Die ehemalige Pfandleihanstalt am Rhein wird von der Kunstakademie in Benutzung genommen.
1990 Mehrere orkanartige Stürme richten schwere Schäden an, der Rosenmontagszug wird in den Mai verschoben.
Die Brücke über die Hafeneinfahrt wird eingeweiht.
Die Bauarbeiten zur Tieferlegung der Rheinuferstraße beginnen.
Weihe der griechisch-orthodoxen Kirche in Hassels.
Im Werk Derendorf der Daimler-Benz AG wird der millionste Transporter gebaut.
1991 Das neue Landesstudio des WDR im Hafengelände nimmt den Sendebetrieb auf.
Der Rat beschließt den Bau einer großen Mehrzweckhalle in Stockum.
Das Postamt 1 am Konrad-Adenauer-Platz, das größte Postamt Deutschlands, wird in Benutzung genommen.
1992 Der Senat der Universität beschließt die Errichtung einer juristischen Fakultät.
In Oberkassel wird ein buddhistischer Tempel - der erste in Europa - eingeweiht.
Messegelände und Rheinstadion erhalten Autobahnanschluß.
1993 120.000 Menschen demonstrieren auf der Königsallee gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus.
Japanisches Kaiserpaar besucht Düsseldorf
Verkehrsübergabe des Rheinufertunnels
1994 Olympisches Feuer für die Winterspiele in Lillehammer macht Station in Düsseldorf.
König Harald V. von Norwegen besucht Düsseldorf.
Marlies Smeets wird erste Oberbürgermeisterin in der Geschichte Düsseldorfs
1995 Fortuna Düsseldorf feiert am 5. Mai das 100-jährige Vereinsjubiläum.
Zur Einweihung der Rheinufer-Promenade am 10 und 11. Juni kommen 1,5 Millionen Besucher.
1996 Am 11. April sterben bei einer Brandkatastrophe im Düsseldorfer Flughafen 16 Menschen.
Die Restaurierungsarbeiten an der Pegeluhr werden am 27. August offiziell beendet.
Anläßlich des 50. Jubiläums der Landeshauptstadt finden am 31. August und am 1. September in der Altstadt und auf der Königsalle Veranstaltungen statt, zu denen 2,8 Millionen Besucher kommen.
1997 Bei einem Zusammenstoß zweier Tankschiffe bei Reisholz am 16. Januar fließen ca. 30000 Liter Heizöl in den Rhein, so daß internationaler Rheinalarm ausgelöst wird.
Am 27. Januar wird zum Gedenken an die im "Dritten Reich" verfolgten und ermordeten Düsseldorfer Sinti und Roma ein Denkmal am alten Rheinhafen enthüllt.
Am 17. Oktober wird das "Roncalli Apollo Varieté" unter der Kniebrücke eingeweiht.
Ganzjährig finden Veranstaltungen zum Heinrich-Heine-Jahr statt.
1998 Ein Teil des Schloßufers wird umbenannt und erhält am 28. April den Namen "Joseph-Beuys-Ufer".
Im Rahmen der Sanierung des Alten Rathauses wird die alte Rathausglocke am 23. Oktober wieder an ihrem Platz im Rathausturm aufgehängt.
1999 Die Neue Orgel der Lambertus-Kirche wird am 23.1. eingeweiht.
Die Gehry-Bauten an der Kaistraße am Hafen werden am 19.10. offiziell eröffnet.
2000 Den Jahrtausendwechsel feiern ca. 50.000 Menschen auf dem Burgplatz.
Am 9. Januar wird der Düsseldorfer Unternehmer Paul Spiegel zum Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland gewählt.
Der britische Konzern Vodafone Air Touch übernimmt die Mannesmann AG.
Am 3.10 wird ein Brandanschlag auf die Synagoge in der Zietenstraße verübt, der glücklicherweise nur geringen Sachschaden anrichtet. Spontan versammeln sich mehrere hundert Menschen zu einer Mahnwache.

ab 2001

2001 Am 1. und 2. September wird der Kunstpalast nach aufwendigen Umbauarbeiten als "museum kunst palast" wiedereröffnet; ein Teil des ehemaligen Gebäudekomplexes wird von der Firma Eon genutzt.
Umbau und Sanierung des ehemaligen Ständehauses, das auch lange Jahre als Landtagsgebäude diente, sind am 6. Oktober abgeschlossen. Künftig wird das Haus als Kunstmuseum K21 genutzt.
Acht ehemalige Zwangsarbeiter aus Polen sind erstmals Gäste der Landeshauptstadt und besuchen Düsseldorf vom 2. bis 7. November.
2002 Feierliche Einweihung des europäischen Gartenmuseums im Ostflügel des Benrather Schlosses am 19. April.
Düsseldorf reicht am 15. Mai beim Nationalen Olympischen Komitee die Bewerbungsunterlagen für die Olympischen Sommerspiele 2012 in der Rhein-Ruhr-Region ein.
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Rheinmetall -
Vom Reiz, im Rheinland ein großes Werk zu errichten